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Vereinsleben
 

Donaugartenschau 2014

Das Ziel für den diesjährigen, traditionellen Vereinsausflug des Gartenbauvereins Lauben / Heising stand bereits zu Beginn des Jahres fest: Wir fahren nach Deggendorf zur Landesgartenschau.

Am 28.07.2014, bereits um 7.30 Uhr und bei strömendem Regen begann die Fahrt mit zwei fast vollen Bussen. Unser Vorstand Eckhart Kübler musste leider kurzfristig absagen, da er wegen der nächtlichen Starkregengüsse aus beruflichen Gründen verhindert war. Pünktlich fuhren wir über die B12 und A96 in Richtung München los, und so kamen wir zügig unserem Ziel näher. Unsere Busfahrer unterhielten uns mit vielen Informationen über die vorbeiziehende Landschaften und Bauten, und wussten so manche witzige Anekdote zu erzählen. Inzwischen fuhren wir auf trockenen Straßen und manchmal lugte sogar schon die Sonne durch die dicken Wolken.  Nach etwa 2 Stunden Fahrt gab es am Parkplatz vor den Oberschleißheimer Schlössern eine kleine Pause mit Wurstsemmeln und Kaffee. Ein paar flinke Helferhände schnitten die Semmeln auf und belegten sie mit Wurst und Käse. Nun war auch noch genügend Zeit, den Hofgarten zwischen dem alten und neuen Schloss zu bestaunen. Oberschleißheim hat insgesamt 3 Schlösser, die in einer riesigen Anlage zusammengefasst stehen. Die Anlage besteht aus dem alten Schloss, 1598 von Herzog Wilhelm V. erbaut, mit seinem herrlichem vorgelagerten Hofgarten, dem neuen Schloss, erbaut von Kurfürst Max Emanuel – nach einer Bauzeit von über 26 Jahren – erst nach seinem Tod 1726 fertiggestellt und Schloss Lustheim, ebenfalls von Max Emanuel bereits ab 1684 erbaut, aber nur in Teilen fertig gestellt.

Dann ging es weiter über die A 92 nach Deggendorf, wo wir etwa 90 min. später ankamen. Bereits als wir über die Donaubrücke das Ausstellungsgelände „überquerten“ gab es allerhand zu sehen, und so stieg die Freude auf das, was uns nun in den nächsten Stunden erwartete. Bei inzwischen herrlichem Wetter und Sonnenschein hatten wir nun fast vier Stunden Zeit, die Donaugartenschau zu genießen. Die rund 17 ha große Ausstellungsfläche mit einem 6 km langen Rundweg wurde für 11 Millionen Euro seit 2011 gebaut. Auf den herrlichen Ausstellungsflächen wird für jeden Geschmack etwas geboten: Bauerngärten, Wassergärten, prachtvolle Blumenbeete in allen erdenklichen Farben, Moorbeete, Steingärten und noch viel mehr. Gerade jetzt entfalteten die 300.000 gepflanzten Frühjahrs- und Sommerblumen und die Stauden ihre Herrlichkeit. Umschwirrt von herrlichen Schmetterlingen schlender ten wir durch die Ausstellung, genehmigten uns so manches Eis oder hörten der Bigband auf der großen Ackerlohbühne zu. Im Zuge der Landesgartenschau wurde übrigens auch ein umfassender Hochwasserschutz geschaffen. 90 % der baulichen Maßnahmen bleiben erhalten. So wurde entlang der Donau nicht nur die Landesgartenschau geschaffen, sondern auch ein dauerhaftes herrliches Naherholungsgebiet mit Parkanlagen, Spielplätzen, Streuobstwiesen, Festgelände und Parkplätze für die Hochschule

15.30 Uhr versammelten wir uns wieder vor den Bussen, und so fuhren wir wieder in Richtung Heimat. In Buchloe kehrten wir dann noch in den Gasthof Eichel zu einem deftigen Abendessen ein. Hier wurden wir mit einem reichhaltigen warmen und kalten Buffet verwöhnt. Unser Vorstand Eckhard Kübler, der nach einer Hochwassernacht inzwischen auch ein Stündchen geschlafen hatte, kam mit dem Auto noch nach Buchloe „rüber“ und gesellte sich zum Abendessen zu uns. Um 20.30 Uhr trafen wir dann wieder zu Hause ein. Auch hier meinte es Petrus zwischenzeitlich gut, und so empfing uns unser Heimatdorf Lauben mit einigen Sonnenstrahlen.

Für die perfekte Organisation danken wir unserem Ehrenvorstand Rosl Hengeler, die uns mit Ihrem unermüdlichen Einsatz für den Verein ein wichtiges Mitglied ist. Wo auch immer es etwas zu organisieren gibt ist Rosl dabei, unterstützt uns mit Ihrer Langjährigen Erfahrung und zeigt uns „jungen“ oft wo´s langgeht. Liebe Rosl, danke für einen Ausflug der uns allen lange in Erinnerung bleiben wird.

Bericht und Fotos: Udo Rumbucher